Woher die griechischen Wörter kommen
Dreitausend Jahre Geschichte im Wortschatz: Erbwörter, türkische, italienische, französische Lehnwörter — und Griechisches, das aus dem Ausland heimkehrte.
Erbe und Entlehnungen
Der Erbwortschatz stammt in direkter Linie aus dem Altgriechischen: νερό (< νηρόν), ψωμί, σπίτι (< ὁσπίτιον < lat. hospitium). Jede Epoche hinterließ ihre Schicht: Latein, Venezianisch, Türkisch, Französisch, Englisch.
| προέλευση | παραδείγματα |
|---|---|
| τουρκικά | ο καφές, το τσέπη → η τσέπη, ο μπακλαβάς, το κέφι |
| ιταλικά / βενετικά | η πόρτα, το μπάνιο, η σκάλα, ο καναπές |
| γαλλικά | το ασανσέρ, η γκαρσονιέρα, το κραγιόν |
| αγγλικά | το κομπιούτερ, το σάντουιτς, το πάρκινγκ |
Die Wörter mit Rückfahrkarte
Die αντιδάνεια gehen griechisch fort und kommen verwandelt heim: καναπές (< it. canapè, letztlich aus κωνώπιον), σενάριο (< lat. scaenarium < σκηνή). Und umgekehrt: die ganze Welt spricht unbewusst Griechisch — τηλέφωνο, δημοκρατία, φιλοσοφία sind Exporte.
Warum das auf Γ1 nützt
Die Herkunft verrät das Register: das türkische Lehnwort ist warm und familiär (κέφι, μεράκι), die gelehrte Dublette amtlich. Zu wissen, dass γεύση und ital. gusto verwandt sind, hilft dem Gedächtnis; dass ιατρός der gelehrte Zwilling von γιατρός ist, hilft dem Stil.
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